Rocky Mountain Nationalpark, Colorado

Gipfel, Wasserfälle und großartige Ausblicke – Willkommen im Rocky Mountain Nationalpark, in der Nähe von Boulder, Colorado.
Man hat nicht nur einen herrlichen Blick auf die Gebirgskette der Rocky Mountains, sondern auch auf die Tier- und Pflanzenwelt.

Mietet euch am besten ein Auto, und macht euch dann auf den Weg Richtung Park. Auf dem Weg dorthin, könnt ihr super die Städte Boulder aber auch Lyons besichtigen.
Boulder ist zum Beispiel bekannt für seine Flatiron Rocks, die sich im Chautauqua Park befinden. Zu dem liefert die Stadt die Kulisse für den Roman ‚The Stand‘ von Stephen King und hat auf der Pearl St. eine Einkaufsmeile mit vielen Geschäften, Cafés und Bars.
Lyons ist eine sehr kleine aber süße Stadt, die mit dem State Highway 7 und dem U.S Highway 36 direkt zum Rocky Mountain Nationalpark führt. Ich empfehle euch den Highway 7 zu nehmen, da es eine Art Panorama Straße ist und ihr einen herrlichen Blick über das Gebiet habt. Entlang des Highway 7 kommt ihr am Lily Lake vorbei. Von hier aus habt ihr einen tollen Blick auf den Mount Meeker, sowie den Twin Sisters und auch auf den Longs Peak, der höchste Punkt in den Rocky Mountains (über 4000m).
Ich empfehle euch früh am morgen hier zu sein, um ein einzigartiges Bild zu erleben, wenn sich der Himmel und die Berge in dem See spiegeln, oder aber zur Dämmerung, wenn die Sonne untergeht. Außerdem kann sich hier das Wetter von der einen zu anderen Minute ändern, wie wir es selbst erlebt haben.

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Weiter den Highway 7 entlang und ihr gelangt zum Rocky Mountain Nationalpark!
Der Park ist ganzjährig geöffnet, lediglich die Besucherzentren sind um Weihnachten, Thanksgiving sowie Neujahr geschlossen. Pro Fahrzeug kostet der Eintritt $20, für Fußgänger oder Fahrradfahrer beträgt der Eintrittspreis $10 und ist immer für einen ganzen Tag gültig. Wenn ihr eine Rundreise durch Colorado, oder sonst wo in den USA unternimmt und mehrere Nationalparks auf eurer Liste stehen, dann besorgt euch eine Jahreskarte für Nationalparks, die ihr in den gesamten USA einsetzen könnt. Der Jahrespass kostet so um die $80 und ist in vielen Läden der USA zu kaufen, sowie vorab bei vielen Reiseveranstalter.
Mit einer Erlaubnis könnt ihr im Park sogar campen, hierfür gibt es extra Campingplätze. Direkt in einem Hotel könnt ihr hier nicht übernachten, da es hier keine Hotels bzw. Motels gibt. Aber direkt vor dem Eingang im Örtchen Estes Park, findet ihr ganz viele Unterkünfte. Diese reichen von einfachen Kettenhotels über B&Bs und Ferienhäuser bis hin zu historischen Hotels wie dem ‚The Stanley‘ in dem Stephen King seinen Roman
The Shining schrieb. Wie ihr seht, ist vor allem für Stephen King Fans eine Menge dabei.

Ich war jetzt vor kurzem erst in dem Rocky Mountain Nationalpark. Erkundigt euch unbedingt vorher über das Wetter und mit welchen Wetterbedingungen ihr rechnen müsst. Im September und Oktober herrscht hier normalerweise noch ein trockenes Wetter mit klarer Luft und einem strahlend blauen Himmel. Die Blätter beginnen sich langsam zu verfärben und die Paarungszeit der Elche beginnt. Mit ein bisschen Glück entdeckt ihr eventuell welche, aber seit vorsichtig – wie gesagt die Paarungszeit beginnt, da sind sie außer Rand und Band.
Aber seit gewappnet für jede Wetterlage, denn wir hatten am Anfang auch einen strahlend blauen Himmel, der dann aber einen Wechsel zwischen klar und bewölkt hingelegt hat.
An sich haben wir fast jede Jahreszeit durchgemacht – Sonnenschein und blauer Himmel, graue Wolkendecke mit Regen, dann Schneeregen und sogar kleiner Hagelschauer, oben in den Bergen dann Schnee und auch ein kleines Gewitter!
Lasst euch zu dem nicht von irgendwelchen Wetter Apps blenden, die in Denver z.B 25°C anzeigen, Denver ist immerhin ~ 1 1/2Std von dem Nationalpark entfernt und in den Bergen herrscht immer ein anderes Klima als in der Stadt.

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Die beliebteste Strecke im Park ist die Trail Ridge Road, die höchstgelegende, durchgehend asphaltierte Straße in Amerika und eine von zehn Amerikas Panoramastraßen. Sie ist die Verbindung zwischen dem östlichen und westlichen Parkteil und hat ihren höchsten Punkt in der Nähe des Fall River-Passes auf über 3700m Höhe. Immer wieder findet man Aussichtspunkte auf der Strecke, um das unglaubliche Panorama über Berge und Täler zu bestaunen. Jedoch ist die Trail Ridge Road so gut wie immer im Herbst und Winter ab einen gewissen Punkt gesperrt. Man kann höchstens zu Fuß weiter gehen, aber mit dem Auto kommt man dann nicht weiter.
Aber auch so gibt es im Park viel zu sehen und vor allem kann man hier super wandern, denn der Park bietet mit mehr als 500km an Wanderwegen zahlreiche Möglichkeiten die Natur zu erleben.

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If you climb a mountain, don’t forget to enjoy the view.

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Ich kann euch auf jeden Fall empfehlen zu den ganzen Seen zu wandern. Stellt euer Auto auf dem dafür entsprechenden Parkplatz ab und schon könnt ihr loswandern. Alles ist super ausgeschildert und ihr wisst immer genau an welchen See ihr euch gerade befindet.
Am Bear Lake könnt ihr mit etwas Glück Elche entdecken und der Dream Lake ist einfach wunderschön. Bei uns sprang allerdings das Wetter etwas um – Schneeregen und leichtes Gewitter begann auf einmal. Ich glaub der Ort muss einfach traumhaft schön aussehen wenn ihr mit puren Sonnenschein gesegnet seid. Doch auch bei einem bewölkten Himmel und Regen hatte der Ort was wunderschönes und irgendwie magisches. Auf Grund des Gewitters sind wir leider nicht zum Emerald Lake gewandert, dieser ist jedoch sehr empfehlenswert, da er noch schöner als der Dream Lake sein soll.

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Auf dem Rückweg haben wir noch einmal einen kurzen Stopp gemacht und zwar an der Saint Malo Chapel, auch bekannt als Chapel on the Rock.
Übrigens für die Öffentlichkeit zugänglich!
Joseph Bosetti träumte von dieser Kirche und eine Familie namens Malo, die ihm das Land überließ, sowie Jacques Benedict, der ihm seine Ideen und Wünsche architektonisch erfüllte, halfen ihm dabei seinen Traum von der Kirche auf dem Felsen zu verwirklichen.
Einfach ein wunderschönes Bild – die Kapelle, in der man sogar heiraten kann, mit dem Mount Meeker im Hintergrund. Ein krönender Abschluss zu diesem Tagesausflug.

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Ein Kommentar zu „Rocky Mountain Nationalpark, Colorado

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