Sofia is steeped in history

Willkommen in Sofia, die Hauptstadt von Bulgarien.
Die meisten Leute reisen geradewegs an die Küste oder in die Ski-Resorts von Bulgarien. Doch dieses Land hat viel mehr zu bieten als nur den Gold- oder Sonnenstrand.
Zum Beispiel, wie lässt es sich schwer erraten – die Hauptstadt!
Man denkt vielleicht nicht gerade an eine Metropole, wenn man an Sofia denkt, aber die Stadt ist weitgehend sehr modern und jugendlich mit vielen Kuppelkirchen. Sie glänzt auf den ersten Blick vielleicht nicht so wie Budapest oder Prag. Sie ist eher stellenweise heruntergekommen und dreckig – dafür aber sau cool, wenn ich das einfach mal so raushauen darf.

Ich war bis jetzt zweimal in Sofia und muss immer wieder feststellen, dass ich gerne über diese Stadt nachdenke und in Erinnerungen schwelge. Wir hatten vor 2 Jahren schon eine mega coole Zeit dort und super Wetter, dafür dass wir schon November hatten. Und auch dieses Jahr hatten wir ein Glück mit dem Wetter & eine wundervolle Zeit dort. Deswegen kam ich zu dem Entschluss, dass ich euch endlich mal einen Artikel über diese Stadt schulde.

Sofia gehört zu einer der ältesten Städte Europas und hat somit auch viele alte, dennoch wunderschöne und gut erhaltene oder wieder erbaute Kathedralen zu bieten.
Als ich das erste Mal dort war, habe ich mich auf dem Weg gemacht um mir diese  anzugucken ..

sweta nedelja
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Die Sweta Nedelja ist eine mittelalterliche bulgarisch-orthodoxe Kirche, die schon oft zerstört wurde, unter anderem bei dem Bombenanschlag 1925 und diesbezüglich oft umgebaut wurde. Unter der Kathedrale gibt es noch Überreste alter römischer Bäder, die aus der Zeit stammen, als die Stadt noch den Namen Serdica trug.
Für mich gehört sie zu einer der schönsten Kirchen in Sofia.

ANK
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Diese Kirche ist wohl die berühmteste in Sofia und deswegen auch das Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde im neo-byzantinischen Stil zwischen 1908 und 1912, zur Erinnerung an den Zaren Alexander II und den rund 20.000 russischen Soldaten, die bei der Befreiung im russisch-osmanischen Krieg starben, errichtet.

Moschee
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Die Banja-Baschi-Moschee stamm aus dem Jahre 1576 und gilt somit als einer der ältesten Moscheen in ganz Europa. Übersetzt heißt es so viel wie „viele Bäder“ und geht zurück auf ein Badehaus, dass damals im 16. Jahrhundert dort angrenzte. Offiziell ist es keine Touristenattraktion, aber außerhalb der fünf Gebetszeiten wird einem der Eintritt gewährt und man kann sich die Moschee angucken. Frauen müssen angemessen gekleidet sein und bekommen am Eingang ein Tuch, welches sie sich über den Kopf legen müssen.

Sweta Nikolai

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Diese russisch-orthodoxe Kirche steht auf dem ehemaligen Platz der zerstörten Saray Moschee. Zerstört wurde sie im russisch-osmanischen Krieg. Danach wurde die Sweti Nikolaj errichtet. Inspiriert wurde die Kirche durch russische Kirchenbauten aus dem 17. Jahrhundert und hat die typisch Blattgold-überzogenen Kuppeln, die mir persönlich sehr gut gefallen weil sie einfach schon von weiten ein Blickfang sind.

 

Auf meinem Rundgang durch die Stadt auf der Suche nach all diesen Kathedralen, bin ich natürlich auch an der bekanntesten Einkaufsstraße Sofias vorbeigekommen und natürlich darübergeschlendert. Der Vitosha Boulevard lädt zum verweilen und spazieren ein. Die größte Einkaufsstraße der Stadt bietet nicht nur allerlei Restaurants und einladende Cafés an, sondern auch zahlreiche Shops wie die bekannten Läden H&M, Zara etc. Also vieles was man von zu Hause kennt, aber es gibt auch kleiner einheimische Geschäfte, die sehr schöne Sachen anbieten, vor allem auch süße Souvenirs. Aber auch die größeren Luxusmarken wie Versace, Dolce & Gabbana, Armani und Tommy Hilfiger laden mit ihren Outletstores zum bummeln ein.
Kleiner Tipp, auch mal die kleineren Boutiquen in den Seitenstraßen besuchen, sie sind oft günstiger als die Geschäfte auf der Haupteinkaufsstraße. Ansonsten kann man hier einfach sehr schön flanieren und gustieren, zb. ein Eis bei Alfredo’s.

Beginnen tut die Straße an der Sweta Nedelja und endet nach ca 600m an dem südlich gelegenen Stadtpark. Autos sind hier nicht erlaubt, vergleichen kann man somit den Vitosha Boulevard ein wenig mit „Las Ramblas“ in Barcelona.

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So zu guter letzt zwei heiße Tipps & zwar meine absolute Lieblingsbar und mein Lieblingsrestaurant in Sofia.
Fangen wir mit „The Cocktail Bar“ an .. laut TripAdvisor nur Platz 71 von 968 Restaurants in Sofia, was ich mir echt nicht erklären kann. Man bekommt hier super leckere und hochwertige Cocktails in einem stimmungsvollen Ambiente, einem Pavillon – deswegen zur Sommerzeit ein absolut perfekter Ort um Abends sich ein Bar Drinks zu gönnen, aber auch im Herbst bzw Winter fühlt man sich hier wohl. Vor allem die Gin Tonics sind hier sehr bekannt und beliebt, also ein perfekter Ort vor allem für Flugbegleiter, da die wohl neben Caipirinhas am liebsten Gin Tonic in ihrem Privatleben trinken, oder ist das auch nur ein Vorurteil?  – Wer weiß!

Das Personal ist super freundlich und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier auch, da sie hochwertige Spirituosen benutzen und man für einen Gin Tonic oder einen Cocktail so um die 9 Leva also ca. 4,60€ bezahlt.
Und auch Moskow Mule Fans kommen hier auf ihre Kosten.
Jedoch muss man auch erwähnen, dass die Bar nicht allzu groß ist, die Bar befindet sich in der Mitte des Pavillons mit Barhockern und drumherum gibt es Stehtische mit Barhockern. Es kann also auch schon einmal sehr eng werden.

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Und da man einen gut gefüllten Bauch habe sollte bevor man auf einen Absacker in The Cocktail Bar geht, empfehle ich das super leckere Essen in Manastirska Magernitsa.
Hier stimmt einfach alles – das Ambiente, das Essen, die Gastfreundlichkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihr solltet versuchen einen Platz draußen im Garten zu bekommen, super süß wie alles zusammengestückelt ist. Zu dem eine super Gelegenheit um sehr traditionell und bulgarisch zu essen – vor allem Fleischliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Die Speisekarte ist sehr umfangreich und man braucht schon ein bisschen um diese zu studieren. Hier könnt ihr einen Blick über die Karte werfen!

Wir bekamen zu Beginn vom Haus aus eine kleine Vorspeise und bulgarisches Weißbrot, welches man „Pitka“ nennt. Der Kellner, der kaum Englisch gesprochen hatte, erklärte uns auf liebevolle Art und Weise wie wir die passenden Gewürze mit Öl anmixen müssen, was dann wunderbar zu dem Brot schmeckte. Danach kamen unsere bestellten Vorspeisen, die wir kaum noch brauchten, nachdem wir schon das ganze Brot verputzt hatten. Wir hatten allerlei Salate und Knoblauch – nochmal mit Brot. Dann kamen unsere Hauptspeisen, da kann ich auf jeden Fall das Steak mit Pommes sehr empfehlen, sowie den Schaschlik Spieß oder die Fischplatte mit dem Fisch „Roten Fleckbasse“.
Danach kam der Kellner wieder mit einer Überraschung zu unserem Tisch, einen großen Obstteller mit ganz viel Wassermelone und anderen leckeren Früchten – das ging auch aufs Haus. Zu guter letzt gab es für die Männer einen Brandy und für uns Frauen einen Schokolikör – auch aufs Haus. Wir wurden verwöhnt kann ich nur sagen. Keiner von uns hat mehr als 20€ bezahlt.

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